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Neue NAS Synology DiskStation DS410 Hardware

Der neue Netzwerkspeicher ist da. Nachdem die alte NAS mit lediglich 750GB Kapazität zu klein geworden ist und eine einzelne Festplatte mir zu unsicher ist musste etwas neues ins Haus. Hier ein kurzer Bericht zur neuen Hardware, einer NAS mit 4 Festplatten im RAID 5 Verbund.

Die Entscheidung für meine neue NAS (Network Attached Storage) fiel auf eine DiskStation DS410 von Synology. Bestückt wird der Netzwerkspeicher mit vier Western Digital RE4-GP Festplatten mit jeweils 2 TB. Somit stehen zukünftig 6 TB Festplattenkapazität in einem RAID 5 zur Verfügung.

Synology DS410 NAS mit vier WD RE4-GP Festplatten
Synology DS410 NAS mit vier WD RE4-GP Festplatten

Warum diese NAS?

Bisher habe ich eine TS-109 von QNAP mit einer 750 GB Western Digital Festplatte benutzt. Grundsätzlich war ich mit QNAP sehr zufrieden. Am Anfang war die Benutzeroberfläche zwar nicht der Hit. Aber mit Version 3.2.x wurde Optik und Bedienung deutlich verbessert.

Der Nachfolger sollte über vier Schächte verfügen um ein ausfallsicheres RAID 5 realisieren zu können. Neben hoher Gesamtqualität und schneller Datenübertragung standen keine zusätzlichen exotischen Punkte im Lastenheft. Ganz vorne bei den Netzwerkspeichern spielen in punkto Qualität und Geschwindigkeit die beiden Hersteller QNAP und Synology. Zur Auswahl standen für mich folgende vier Produkte:

Entscheidung zwischen Synology und QNAP war nicht wirklich einfach. Leistungsmäßig haben sie sich fast nichts gegeben. Den Ausschlag für die Synology gab am Schluß dann die verfügbare Software für Android, iPhone/iPod um direkt und einfach Musik zu hören und zum synchronisieren von Fotos.

Die Rackvariante RS 411 schied aufgrund des deutlich höheren Preises allerdings aus. Einfach nur um es im Netzwerkschrank zu montieren und Hot-Swap Platten zu haben, war mir der Aufpreis zu hoch. Also wurde die DS410 bestellt. Einige Technische Daten:

  • 1,06 GHz CPU
  • 512 MB DDR2 Arbeitsspeicher
  • Hardware Verschlüsselungsmodul
  • Maximal 4 Fesplatten mit je 2 TB
  • Gigabit LAN

Welche Festplatten?

Die Festplatten Entscheidung war dagegen deutlich einfacher. Die bisherige 750 GB Festplatte aus der Raid Edition von WD arbeitete hervorragend. Und auch sonst setze ich auf die Raid Editionen von Western Digital. Bisher ohne jegliche Probleme. Kein Grund also den Festplattenhersteller zu wechseln. 2 TB sind heute quasi Standard. Für den geplanten Dauerbetrieb sollten es zudem auf jeden Fall 24/7 zertifizierte Platten sein. Also wählte ich die Western Digital RE4-GP. GP steht dabei für Green Power. Also die stromsparende Variante. Mit etwa 200 € pro Platte nicht gerade günstig aber für Platten der Enterprise Klasse OK.

Einbau der Festplatten in die NAS

Festplatte im Einschubrahmen
Festplatte im Einschubrahmen

Geliefert wurde in Einzelteilen. Ein Karton mit der leeren NAS und vier Packungen mit den Festplatten. Somit stand als erstes „schrauben“ auf dem Programm. An der Rückseite müssen vier Rändelschrauben entfernt werden. Geht gut mit der Hand. Danach klappt der Deckel runter und die obere Abdeckung kann abgenommen werden. In die HDD Schubladen können entweder 3,5″ Desktop oder 2,5″ Notebook Festplatten montiert werden. Alle dazu nötigen Schrauben inklusive Ersatz liegen bei. Nach dem reinschieben werden Schublade und Festplatte über zwei lange Schrauben mit dem Gehäuse verschraubt. Jetzt kann selbst bei einem Transport der NAS nichts mehr rausrutschen. Haube drauf, Schrauben hinten mit der Hand reindrehen und fertig ist die Bestückung der NAS mit Festplatten.

Anschlüsse

Anschlüsse der DS410
Anschlüsse der DS410

Auf der Rückseite befinden sich Anschlüsse für Strom, Netzwerk und externe Festplatten. Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Ein Netzwerkkabel für den Gigabit Anschluß wird mitgeliefert. Leider gibt es keine doppelte Anbindung über zwei LAN Ports an den Switch wie etwa bei anderen Modellen. Über zwei USB 2.0 Anschlüsse und einen eSATA Anschluß können externe Festplatten für Backups angeschlossen werden. Wie ein Komplettbackup aber mit 6 TB Daten funktionieren soll weiß ich auch nicht.

Per USB kann auch ein WLAN Dongle angeschlossen werden um die NAS für kabellose Datenübertragung fit zu machen. Die Synology Webseite listet dazu einige kompatible Produkte auf. Etwa der D-Link DWA-140 für rund 30€. Meine NAS wird ihren Platz aber im Netzwerkschrank im Keller finden. Deshalb wird kein WLAN eingebaut.

Bei den beiden 80mm Lüftern handelt es sich um Sunon Lüfter. Falls diese zu laut sein sollten können sie recht einfach ausgetauscht werden. Alles ist geschraubt und gesteckt.

Neben den USB Anschlüssen ist noch ein verdeckter Reset Schalter angebracht welcher im Falle eines Falles mittels Kugelschreiber gedrückt werden kann.

Fazit

Von den Papierwerten hat mich die NAS überzeugt. Der Einbau der Platten geht schnell und einfach. Jetzt folgt die Installation der Software DiskStation Manager.

Im nächsten Teil geht es um die Softwareinstallation auf der NAS, die Einrichtung der Festplatten im RAID 5 Verbund und die Konfiguration.

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