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Nikon D3200 vorgestellt

Das Einsteigermodell von Nikon mit dem 24 Megapixelsensor kann auch als Social-DSLR bezeichnet werden. Wie steht es um die Geotagging Funktionen der Nikon D3200?

Nach der D800 mit 36 Megapixeln macht Nikon beim Einsteigermodell D3200 mit dem Megapixel-Rennen gleich weiter. 24 MP! auf dem kleineren DX Sensor. Ob das sinnvoll ist? In der Werbung im Elektronikmarkt schaut das bestimmt gut aus. Das größte Problem sehe ich aber bei den Objektiven. Im Einsteigerbereich werden meist günstige Kit-Linsen oder Super-Zooms eingesetzt. Und die haben meist nicht die optische Leistung um den hochauflösenden Sensor mit ausreichend Details zu bedienen.

Foto- und Videofakten zur D3200

Rückseite Nikon D3200
Rückseite Nikon D3200

Ganz kurz die Technischen Eckdaten:

  • CMOS-Sensor im DX Format mit 24,2 Megapixel
  • ISO von 100 bis 6.400
  • Autofokus mit 11 Messfeldern (1 Kreuzsensor)
  • Serienbildfunktion mit 4 Bilder pro Sekunde
  • Full-HD Film mit kontinuierlichem Autofokus und Mono-Mikrofon
  • 7,5 cm Display mit 921.000 Pixel

Social-DSLR mit Funkadapter WU-1a

WLAN Adapter Nikon WU-1a
WLAN Adapter Nikon WU-1a

Zusammen mit der Kamera hat Nikon gleich noch den WLAN Adapter WU-1a vorgestellt. Damit lassen sich Bilder und Videos nach der Aufnahme direkt auf ein Android Gerät übertragen. Die passende „Wireless Mobile Adapter Utility“ App habe ich heute noch nicht im Google Play Store gefunden. Viele fragen sich sicher „Warum nicht auch fürs iPhone?“. Ich könnte mir gut vorstellen, dass einige Funktionen wegen der geschlossenen Apple Politik nicht möglich sind. Bei Android sind halt mehr Funktionen möglich.

Vom Smartphone oder Tablet geht das Bild dann direkt weiter, etwa auf die sozialen Medien wie Twitter, Facebook oder Flickr – deshalb die Bezeichnung „Social-DSLR“.

Besonders spannend finde ich zudem die Fernbedienungsfunktion mit Live-View. Mit dem WLAN Modul wird das Android Smartphone zum externen Display mit Fernauslöser. Damit kann man sich endlich das klappbare Display schenken und trotzdem in jeder Position Bilder komponieren. Für Makrofreunde bietet sich vielleicht sogar der kürzlich vorgestellte FlashDock Adapter an. Das Display ist dann oben auf der Kamera montiert.

Mit dem WU-1a wird eine Eye-Fi Karte überflüssig. Der Speicher des Smartphones dient dann auch als Speichererweiterung oder Backup Medium.

Geotagging mit der Nikon D3200

Nikon D3200 mit GPS Modul Nikon GP-1
Nikon D3200 mit GPS Modul Nikon GP-1

Natürlich wurde wieder kein GPS Empfänger eingebaut. Statt dessen bietet Nikon immer noch sein Uralt-GPS Modul GP-1 an.

Die bisher im Geotagging Blog vorgestellten GPS Module für den USB Stecker sollten auch hier funktionieren und stellen meiner Meinung nach die bessere Wahl dar.

Alle für die Nikon D3200 tauglichen Geotagger in der Datenbank

Preis und Verfügbarkeit Nikon D3200

Nikon D3200
Nikon D3200

Die Nikon D3200 wird es in zwei Farben geben. Schwarz und Rot. Die schwarze soll ab Mitte Mai 2012 für 699 Euro im Kit mit dem 18-55mm Objektiv zu bekommen sein. Wer das rote Modell – zum gleichen Preis – bevorzugt muss sich etwas länger gedulden. Nikon spricht von Frühsommer 2012. Den Funkadapter WU-1a gibt es ab Ende Mai 2012 für, wie ich finde, faire 59 Euro.

Bilder: Nikon.de

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