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Holux M-241: GPS-Logger im Praxistest Teil 1

GPS Geologger zeichnen Routen auf. Soweit klar. Aber was macht den gelben Logger zum idealen Begleiter für das trackbasierte Geotagging?

Als GPS Datenlogger speichert der Holux M-241 erwartungsgemäß die eigene Position in definierten Abständen. Die Besonderheit bei diesem Logger liegt in der Ausstattung. Neben einem akzeptabel dimensionierten Speicher gibt es ein Display für Einstellungen und Kontrolle sowie eine Bluetooth Schnittstelle zur Kommunikation mit Smartphone und Laptop.

Holux M-241 mit Standard Mignon Batterie
Holux M-241 mit Standard Mignon Batterie

Als weitere erwähnenswerte Ausstattung verfügt der Holux nicht über einen Spezialakku sondern wird mit einer handelsüblichen Mignon Zelle (AA) mit Strom versorgt. Die Batterielaufzeit wird mit 12 Stunden angegeben. Zusammen mit einer Batterie wiegt der Logger 63 Gramm.

Lieferumfang

Holux M-241 Lieferumfang
Holux M-241 Lieferumfang

Im Paket liegen neben dem Holux M-241 Logger folgende Dinge:

  • 12V Kfz Netzteil
  • Mini USB Kabel
  • Mignon Batterie
  • Halsband
  • Programm und Treiber CD
  • gedruckte Kurzanleitung  (auch in deutscher Sprache)

Technische Daten

  • Speicherkapazität: 104.724 Wegpunkte
  • Größe: 32 x 30 x 75 mm
  • Gewicht (ohne Batterie) 39 Gramm
  • GPS Chipsatz: MTK MT3318
  • GPS Antenne: Patch Antenne an der Oberseite
  • Bluetooth: Version 1.2
Getestete Version des von Holux Deutschland zur Verfügung gestellten Loggers: Hardware V02; Firmware V1.13

Den Logger individuell anpassen

Beleuchtetes Display mit den darüber liegenden Tasten
Beleuchtetes Display mit den darüber liegenden Tasten

Das Gerät wird über zwei Tasten bedient. Mit der „Menü-Taste“ werden die Optionen durchgewechselt und mit der „Enter-Taste“ eine Option angewählt oder in ein Untermenü abgetaucht. Hier die komplette Menüstruktur:

  • Aufzeichnungs-Modus (Start/Stopp)
  • Zeitanzeige
  • Positionsanzeige (Speicherung der aktuellen Position)
  • Geschwindigkeits- und Höhenanzeige
  • Distanzmessung (Start/Stopp)
  • Einstellung
    • Distanzmessung (Punkt/Route)
    • Messeinheit (km/Meile)
    • Verhalten bei vollem Speicher (Stopp/Überschreiben)
    • Aufzeichnung nach Zeit, alle … Sekunden (1/5/10/15/30/60/120)
    • Aufzeichnung nach Distanz, alle … Meter (50/100/150/300/500/1000)
    • Sprache (Englisch/Deutsch/Französisch/…)
    • Automatische Aufzeichnung (Ja/Nein)
    • Rücklicht, Dauer der Display-Beleuchtung in Sekunden (5/10/15/30/60)
    • Löschen des internen Speichers
    • Werkseinstellungen
    • Zurück zum Hauptmenü

Von mir empfohlene Logger Einstellungen

Auf jeden Fall „Automatische Aufzeichnung“ auf „Ja“ stellen. Sonst vergisst man nach dem Einschalten leicht die Aufzeichnung zu aktivieren.

Ich bevorzuge die zeitbasierte Aufzeichnung. Angezeigt wird dies über ein T (für Time) links oben im Display. Mit einer Sekunde Loggintervall bekommt man sehr genaue Tracks. Leider ist dann der Speicher schnell (gut 28 Stunden) voll. Mein bevorzugter Kompromiss ist normalerweise 5 Sekunden oder auf langen Reisen 10 Sekunden Intervalle. Im Gegensatz dazu gibt es noch die entfernungsbasierte Aufzeichnung (D für Distance).

Darunter das Lineal welches anzeigt, dass die Entfernungsmessung gestartet wurde. Das ist eine Art Tageskilometerzähler und erlaubt unabhängig vom Loggen beliebige Streckenabschnitte zu messen. Da mich die tatsächlich zurückgelegte Strecke interessiert und nicht die Entfernung zwischen zwei Punkten steht die Distanzmessung bei mir auf Route.

Ist der Speicher voll kann das Gerät entweder die Aufzeichnung stoppen oder die alten Datensätze zu überschreiben – das Verhalten kann der Nutzer einstellen. Ich bevorzuge überschreiben, da ich meist nicht lange am Stück unterwegs bin aber gerne vergesse den Speicher nach dem Download zu löschen.

Ansonsten sind die Standardwerte OK.

Zwischenfazit Holux M-241

Von den technischen Daten und der Ausstattung ist der Holux schon ein sehr guter Geologger. Besonders das Display liefert detailliertere Informationen als die sonst üblichen blinkenden LEDs und hilft beim Einstellen. Der Speicher könnte allerdings etwas größer dimensioniert sein.

Mehr zum Holux M-241 mit dem Track von der Praxis-Testrunde und alles zum auslesen des Speichers am Computer im zweiten Teil.

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Kommentare
Sascha
Antworten

Ich nutze den Holux M-241 auch schon sehr lange für meine Abenteuer-Urlaube, wo ich nicht oft einen konventionellen Stromanschluss habe, um Akkumulatoren wieder aufzuladen. Ich nehme mir dann immer genügend AA Batterien mit. Seit Kurzem habe ich auch ein tough Tablet Computer mit der App AndroidMTK werde ich in Zukunft auch on Tour den Holux m-241 auslesen können. Loggt man sehr viel durchgehend und hat die Möglichkeit an einer konventionellen Steckdose seinen GPS-Logger wieder aufzuladen würde ich allerdings zu einem anderen GPS Logger greifen der nötige Batterie Wechsel merkt man im Geldbeutel.

Matthias Schwindt
Antworten

Hallo Sascha
Statt der Batterien kannst du natürlich auch Mignon Akkus nehmen und so Geld sparen.

Manfred
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Vor einiger Zeit gab mir das Programm die Meldung, dass es nicht mehr von den Google-Karten wie bisher unterstützt wird. Seither sitze ich auf dem Trockenen. Wo gibt es Karten, die Das Holux-Programm unterstützen?

Walter
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Ist bei der Verwendung von Accus eine Aufladung per 12V KFZ Netzteil und somit eine permanente Nutzung des Holux M-241 im KFZ/Motorrad möglich?

Matthias Schwindt
Antworten

Die Verwendung von Akkus ist möglich. Diese können aber nicht im Geologger aufgeladen werden.

Walter
Antworten

Danke für die Info.
Ich dachte, dass das KFZ Ladekabel eine Art externe Stromversorgung (mit oder ohne Accu) darstellt…

Matthias Schwindt
Antworten

Gut dass du noch mal nachgefragt hast. Habe das gerade mal getestet. M-241 ohne Batterie funktioniert. Eine permanente Versorgung über das Kfz-Ladekabel sollte funktionieren. Aber wenn Strom weg, dann Logger sofort aus.

Walter
Antworten

Danke für die Mühe.
Strom weg sollte mit Accu und Ladekabel nicht passieren und genau das ist für mich kaufentscheidend

Matthias Schwindt
Antworten

Im Prinzip ja. Aber ich weiß nicht von wo der Strom zuerst genommen wird, wenn beides vorhanden ist. Sinnvoll und logisch wäre das Netzteil. Ob das der Hersteller auch so sieht…

Walter
Antworten

Ist ganz einfach:
Schalter auf ON = Bateriebetrieb,
Schalter auf OFF = Strom über KFZ-Stromkabel (der Accu wird dabei aber nicht geladen).

Ich habe heute meine erste Tour aufgezeichnet und bin begeistert.
Sowohl das Gerät wie auch die beiliegende (herunterladbare) Software entspricht meinen Erwartungen.

Matthias Schwindt
Antworten

Bei Schalter = OFF und Kfz-Ladekabel funktioniert der Logger. Wenn aber die Zündung ausgeschaltet wird ist der Logger sofort aus. Ich würde dann doch lieber mit Schalter = ON und Akku als Puffer fahren.

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