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i-FlashDrive: Speichererweiterung für iPhone und Android im Praxistest

Den Speicher vom Smartphone und Tablet erweitern. Das verspricht das i-FlashDrive. Der USB-Stick für iPhone, iPad und Android im Praxistest.

i-FlashDrive
i-FlashDrive

Smartphones ohne Slot für Speicherkarten sind (leider) immer stärker auf dem Vormarsch. Wird mehr Speicherplatz benötigt, bleibt neben WLAN Geräten oder Cloud Diensten oft nur ein externer Speicherstick. Die bisher im Blog vorgestellten Speichererweiterungen (USB-Stick, microSD Kartenleser) sind dabei nur für Android Geräte tauglich.
Anders das i-FlashDrive. Mit dem 30-pin Connector bzw einem Lightning Adapter findet der Speicherstick Anschluss an alle aktuellen iOS Geräte.

i-FlashDrive Versionen

Von der Speichererweiterung gibt es einige unterschiedliche Versionen.

Ich habe einen 16 GB i-FlashDrive A (A für Android?) Stick mit micro-USB und 30-pin Dock Anschluss vom Hersteller PhotoFast für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Mitgeliefert wurde noch je ein Adapter auf USB und Lightning. Den Stick gibt es in den Größen 8 GB, 16 GB, 32 GB und 64 GB.

i-FlashDrive mit Lightning und USB Adapter
i-FlashDrive mit Lightning und USB Adapter

Dann gibt es noch das i-FlashDrive HD. Die haben statt einem micro-USB Stecker einen normalen USB Stecker und eigenen sich nur für iOS Geräte.

Was noch fehlt, ist eine Version mit Lightning Stecker. Mit dem Adapter (übrigens das Original Teil von Apple) wird der Stick nämlich etwas unhandlich und instabil.

i-FlashDrive am iPhone

i-FlashDrive am iPhone 4
i-FlashDrive am iPhone 4

Steckt man das i-FlashDrive ins iPhone kommt eine Meldung, die einen auffordert, die zugehörige App zu installieren.

PhotoFast HD
PhotoFast HD
Entwickler: PhotoFast Co. Ltd
Preis: Kostenlos+
iPhone App
iPhone App

Direkt nach dem Einstecken, startet die App (nach Rückfrage) automatisch. Auf der Startseite findet man die verschiedenen Speicherbereiche aufgelistet. Interner Speicher ist auf dem iPhone aber von der App verwaltet. Speicherbereiche fremder Apps dürfen nicht zugänglich sein. Externer Speicher befindet sich auf dem USB-Stick.

Wie in einem Dateimanager kann man auf den internen und externen Speicher sowie die Dropbox zugreifen. Daten können zwischen iPhone, Dropbox und USB-Stick hin- und hergeschoben beziehungsweise kopiert werden.

Wenn Daten vom i-Gerät auf den Stick sollen, müssen diese zunächst von der jeweiligen App in den internen Speicher geschoben werden. Von dort geht es weiter auf den externen Speicher. Einen direkten Zugriff innerhalb von Anwendungen auf den externen Speicher gibt es nicht.

i-FlashDrive Geschwindigkeit
i-FlashDrive Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Sticks ist ordentlich, hängt aber stark vom iPhone Modell ab. Während es beim iPhone 4 recht zäh zur Sache geht, flutschen die Daten beim 5s richtig schnell. In jedem Fall genügt es um Filme direkt vom Stick anschauen zu können.

Auf dem PC bringt der Stick am USB 3.0 Port eine Schreibgeschwindigkeit von knapp 5 MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von knapp 20 MB/s.

Fotos, Musik und Videos

i-FlashDrive mit USB Adapter
i-FlashDrive mit USB Adapter

Gerade die Mediendateien nehmen viel Speicher in Anspruch. Warum also nicht Filme, Musik und Fotos vom PC direkt auf den USB-Stick auslagern?

Mit Fotos klappt das sehr gut. Entweder direkt vom Stick anschauen oder in die Apple eigene Foto App verschieben und integrieren.

Lightning Adapter für iPhone 5s
Lightning Adapter für iPhone 5s

Musik ist eine zweischneidige Sache. Mit dem integrierten FlashDrive Player können die Titel vom Stick direkt abgespielt werden, auch mit Unterstützung von Playlisten. Eine Integration in die iTunes Datenbank ist aber nicht möglich. Für die Einen fehlt somit der Komfort der Apple Musik App (im Auto), während die Anderen eine gute Möglichkeit haben, Musik ohne iTunes auf dem iPhone zu genießen.

Videos können zwar auch nicht integriert werden, hier finde ich das aber nicht schlimm. Schließlich startet man den Film einmal und ist dann längere Zeit mit schauen beschäftigt.

Zusatzfunktionen

Kontaktdaten sichern
Kontaktdaten sichern

Die i-FlashDrive-App ist in der Lage, ein Backup der aktuellen Kontakte (auf Basis einer VCF Datei) zu erstellen.

Funktionen
Funktionen

Sprachnotizen lassen sich direkt aus der App aufnehmen.

Eine Sicherheitsfunktion verschlüsselt einzelne Dateien (keine Ordner) per Passwort zum Schutz vor fremdem Zugriff.

i-FlashDrive mit Android

Android App
Android App

Um das i-FlashDrive am Android Gerät verwenden zu können muss das Smartphone oder Tablet mit micro-USB Buchse mindestens mit Android 4.0 sowie USB-OTG (On-the-go) Unterstützung ausgestattet sein.

Für Android gibt es auch eine App. Diese ist von der Optik identisch mit der iPhone Version, orientiert sich also leider nicht am Android Design.

i-FlashDrive HD
i-FlashDrive HD
Entwickler: PhotoFast Co. Ltd
Preis: Kostenlos

Durch das offene System ist im Prinzip aber keine spezielle App notwendig, außer um auf verschlüsselte Daten zuzugreifen. Jeder Dateimanager kann auf das i-FlashDrive zugreifen. Mein persönlicher Favorit ist der Solid Explorer.

Geschwindigkeit unter Android
Geschwindigkeit unter Android

Die auf dem HTC One gemessenen Geschwindigkeiten betragen 5,6 MB/s fürs Schreiben und 8,7 MB/s fürs Lesen.

Kurz zusammengefasst verhält sich das i-FlashDrive unter Android wie jeder andere USB-Stick auch.

i-FlashDrive oder USB-Stick?
i-FlashDrive oder USB-Stick?

Damit ist für reine Android Nutzer das i-FlashDrive schon alleine aufgrund des Preises nicht die beste Wahl. Hier sind günstige USB-Sticks mit Micro-USB Stecker die bessere Wahl.

Datenaustausch zwischen iPhone und Android

Micro-USB-OTG Anschluß
Micro-USB-OTG Anschluß

Für alle Umsteiger vom iPhone auf ein Android Gerät (oder umgekehrt?) stellt sich die Frage: Wie bekomme ich meine Daten in die andere Smartphone Welt?

Auf der iPhone Seite ist das nicht ganz so einfach. Nur Daten, die du an eine andere App schicken kannst, können per i-FlashDrive kopiert werden. Nicht möglich ist das beispielsweise mit Musik.

Persönliches Fazit

Lieferumfang i-FlashDrive
Lieferumfang i-FlashDrive

Es ist schon beeindruckend, was das i-FlashDrive trotz geschlossenem Apple iOS System leistet. Mehr Speicher für das iPhone wird mit über 100 Euro für 16 GB trotzdem nicht zum Schnäppchen. Dank „Made for iPhone“ Zertifizierung kann man aber sicher sein, dass es funktioniert. Wird der interne Speicher knapp, lassen sich Dateien wie etwa Videos und Dokumente bequem auslagern.

Trotz dem für einen USB-Stick hohen Preis erhält das i-FlashDrive von mir eine klare Empfehlung – für Apple User.

Was denkst du darüber oder hast du schon eigene Erfahrungen mit dem i-FlashDrive gemacht? Schreib es in die Kommentare. 

Das gefällt mir gut:
  • Kompaktes und elegantes Design
  • Viele unterstützte Dateiformate
Das gefällt mir nicht so gut:
  • Hoher Preis
  • Unhandlich mit Lightning Adapter

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Kommentare
Mirko
Antworten

Danke für den interessanten Test.

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